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Glossar

Begriff Definition
Vorkaufsrecht

Ein Grundstück kann in der Weise belastet werden, daß derjenige, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, dem Eigentümer gegenüber zum Vorkauf berechtigt ist. Das Vorkaufsrecht kann auch zugunsten des jeweiligen Eigentümers eines anderen Grundstücks bestellt werden. Der Vorkaufsberechtigte kann bei einem Verkauf an einen Dritten Einspruch erheben, sofern seine Zustimmung nicht eingeholt wurde. Derjenige, zu dessen Gunsten das Vorkaufsrecht im Grundbuch eingetragen ist, kann beanspruchen, daß ihm das Grundstück im Verkaufsfall an einen Dritten zu gleichen Bedingungen übertragen wird.

Wegerecht

Recht zum Gehen, Fahren, Reiten und Viehtreiben auf einem anderen Grundstück. Bei einer Beleihung oder Bewertung sind die wertmindernden Auswirkungen des Rechts zu prüfen.

Werbungskosten

Bei der Einkunftsart "Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung" dürfen diverse Ausgaben den Einnahmen gegenübergestellt werden, wie z.B. Schuldzinsen während der Bauzeit, Geldbeschaffungskosten, Schuldzinsen nach Fertigstellung, Abschreibung aus den Anschaffungs- und Herstellungskosten, Erhaltungsaufwendungen (Instandhaltungskosten), Verwaltungskosten. Der Überschuß aus der Saldierung von Einnahmen/Werbungskosten kann positiv oder negativ sein und ist im Rahmen der Gesamteinkünfte bei der Besteuerung zu berücksichtigen.

Wertermittlung

Bewertung einer Immobilie nach festgelegten Kriterien. Es werden verschiedene Werte unterschieden, z.B. der Verkehrswert und der Beleihungswert. Grundlagen der Bewertung sind z.B. der aktuelle Gebäudezustand, Lage und Beschaffenheit des Grundstücks und/oder die nachhaltig erzielbaren Erträge (Ertragswert) sowie die Drittverwendbarkeit.

Wiederkaufsrecht

Beim Wiederkaufsrecht sind nur der Käufer und Wiederkäufer (Verkäufer) beteiligt. Die Ausübung des Rechts setzt keinen Verkauf voraus. Bereits bei Einräumung des Rechts wird ein Wiederkaufpreis festgesetzt. Zweck der Vereinbarung eines Wiederkaufsrechts bei einem Grundstück ist es, dem Käufer bei der Verwendung des Grundstücks gewisse Bindungen aufzuerlegen.

Wohnfläche

Die Wohnfläche umfaßt die Fläche der Räume eines Hauses oder einer Wohnung, die ausschließlich zum Wohnen dienen. Sie wird anhand der Rohbaumaße abzüglich drei Prozent für Innenputz ermittelt. Räume, die zur Nutzfläche zählen, werden mit der halben Grundfläche angerechnet. Bei ausgebauten Dachgeschossen zählt die Fläche unter den Schrägen ebenfalls nur anteilig. Die genaue Berechnung hängt jedoch von den jeweiligen Bestimmungen der Landesbauordnungen ab.

Wohnrecht

Ein Berechtigter darf unter Ausschluß des Eigentümers eine Wohnung, eine ETW oder ein EFH entgeltlich oder unentgeltlich nutzen. Der Berechtigte ist befugt, seine Familie sowie die zur standesgemäßen Bedienung und zur Pflege erforderlichen Personen in die Wohnung aufzunehmen. Ist das Recht auf einen Teil des Gebäudes beschränkt, so kann der Berechtigte die zum gemeinschaftlichen Gebrauch der Bewohner bestimmten Anlagen und Einrichtungen mitbenutzen. Kosten wie Steuern, öffentliche Lasten, Reparaturen usw. trägt der Eigentümer.

Wohnungseigentum

Das Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem Haus. Die Einzelheiten sind im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt.

Wohnungsgrundbuch

Sofern ein Grundstückseigentümer sein Gebäude in Eigentumswohnungen aufteilen möchte, reicht er beim Grundbuchamt die nach Wohnungseigentumsgesetz hierfür erforderlichen Unterlagen ein. Das Grundbuchamt schließt sodann das bisherige Grundbuch und legt je Miteigentumsanteil ein besonderes Grundbuchblatt ( Wohnungsgrundbuch ) an. In diesem ist der entsprechende Miteigentumsanteil an dem Gebäude aufgeführt, in Verbindung mit dem zugehörigen Sondereigentum ( z.B. Wohnung Nr. 1 ) und den evtl. eingeräumten Sondernutzungsrechten (z.B. Garten SN 1).

Zahlungsweise

Angabe, wann laufende oder einmalige Zahlungen (z.B. Zins- und Tilgungszahlungen) erfolgen. Dabei ist u.a. folgende Formulierung möglich: "Rate zahlbar monatlich am Monatsende".

Zins

Preis für die Überlassung von Geld. Bei Immobilienfinanzierungen sind der Nominalzins und der Effektivzins zu unterscheiden. Der Nominalzins ist ein vertraglich vereinbarter Zins, mit dem ein Darlehen zu verzinsen ist. Nicht zu verwechseln mit dem Effektivzins. Durch den Effektivzins sollen die Konditionen der Darlehensgeber für Sie transparenter (vergleichbarer) werden. Deshalb hat der Gesetzgeber die Angabe des anfänglichen effektiven Jahreszinses nach der Preisangabenverordnung = PAngVO im Darlehensvertrag vorgeschrieben. Dieser berücksichtigt folgende Konditionenbestanteile bei der Berechnung: Zinssatz, Auszahlungskurs, Zinsfestschreibungszeit, Tilgungssatz, -verrechnung, -freijahre, Ratenzahlungsweise, Verwaltungskosten, Bearbeitungskosten und Disagioverteilung. Nicht in die Berechnung fließen dagegen ein: Bereitstellungszinsen und Schätzkosten.

Zwangsvollstreckung

Ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, das zum Ziel hat, privatrechtliche Ansprüche gegen einen Schuldner durch staatliche Organe zwangsweise durchzusetzen. Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung ist ein vollstreckbarer Titel.

Zweckerklärung

Eine Zweckerklärung wird auch Sicherungsabrede genannt, ist eine schuldrechtliche Zusatzvereinbarung zur Grundschuld. Die Grundschuld ist nicht an eine persönliche Forderung (aus einem Darlehen) gebunden.( im Gegensatz zu Hypothek) Mit der Zweckerklärung wird die Grundschuld mit einem Darlehen verknüpft. Die Grundschuld dient dem Zweck, Ansprüche der Bank aus einem Darlehen zu sichern.

Dekra Sachverständiger für Immobilienbewertung

 Immobilien Weber 
Inh. Tobias Weber

Aalener Straße 10
73441 Bopfingen

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