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Glossar

Begriff Definition
Mitschuldner

Ein Darlehensnehmer, der als Gesamtschuldner neben einem anderen Schuldner mithaftet.

Modernisierung

Maßnahmen, die zur Verbesserung des Wohn- oder Nutzwerts eines bestehenden Gebäudes dienen.

Modernisierungskosten/ -aufwendungen

Sind Aufwendungen für die Erneuerung von bereits vorhandenen Teilen oder Einrichtungen. Diese Aufwendungen können entweder sofort als Werbungskosten abgesetzt oder über die Nutzungsdauer des Gebäudes abgeschrieben werden. Modernisierungsaufwendungen bei Baudenkmälern und bei Gebäuden in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsgebieten können sowohl bei Eigennutzung als auch bei Vermietung mit 10% der von der Gemeinde bescheinigten Aufwendungen abgesetzt werden.

Nebenkosten (laufende)
Nichtabnahmeentschädigung

Wenn ein Kunde ein Darlehen nicht oder nicht vollständig abnimmt, entsteht der Bank meist ein RefinanzierungsSchaden, weil sie das Darlehen bereits refinanziert hat. Deshalb verlangt die Bank in solchen Fällen eine Nichtabnahmeentschädigung.

Nichtumlagefähige Bewirtschaftungskosten

Diese können dem Mieter nicht in Rechnung gestellt werden (z.B. Kosten für Verwalter, Mietausfallwagnis und Instandhaltungsrücklage).

Niedrigenergiehaus

Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude, das vor allem sehr wenig Heizenergie verbraucht. Der in der gültigen Wärmeschutzverordnung maximal zulässige Jahres-Heizwärmeverbrauch muss um mindestens 25 Prozent eingespart werden. Dies wird in der Regel erreicht durch eine äußerst kompakte Bauweise mit hoher Wärmedämmung, Ausstattung aller Fensterflächen mit hochdämmenden Wärmeschutzgläsern und vielem mehr. Der Staat fördert im Rahmen der Eigenheimzulage bei Neubauten das Niedrigenergiehaus acht Jahre lang zusätzlich mit einem jährlichen Förderbetrag von 205 Euro.

Nießbrauch

Ein Grundstück kann in der Weise belastet werden, daß derjenige, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, berechtigt ist, die Nutzung der Sache/des Rechtes/des Vermögens zu ziehen (Nießbrauch). Der Nießbrauch ist ein Recht zugunsten einer bestimmten Person; er ist nicht vererblich und nicht veräußerbar. Der Nießbrauch kann durch den Ausschluß einzelner Nutzungen beschränkt werden. Der Nießbraucher ist zum Besitze der Sache berechtigt, allerdings muß die bisherige wirtschaftliche Bestimmung der Sache aufrecherhalten werden. Er ist nicht berechtigt, die Sache umzugestalten oder wesentlich zu verändern.

Notar

Der Notar ist als unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes unparteiischer Betreuer der Beteiligten. Der Notar untersteht der öffentlichen Dienstaufsicht. Die Dienstaufsicht - Landgericht, Oberlandesgericht - überprüft die ordnungsgemäße Arbeit des Notars. Diese Stelle ist auch für Beschwerden zuständig. Unabhängig hiervon steht für solche Fälle auch die Notarkammer zur Verfügung.

Notaranderkonto

Der Notar richtet bei seiner Bank zur vorübergehenden treuhänderischen Verwahrung von Fremdgeldern ein Konto ein. Dies ermöglicht einer Bank eine Darlehensauszahlung auf dieses Konto vorzunehmen, obwohl die dafür vorgesehene Grundschuld noch nicht eingetragen ist. Der Notar darf das Geld aufgrund des von der Bank erteilten Treuhandauftrages, erst nach der Eintragung der Grundschuld, an den Verkäufer weiterleiten.

Notargebühren

Die Notargebühren richten sich nach dem Geschäftswert einer Sache, wobei die Gebühr mit Hilfe des Gebührensatzes und einer Gebührentabelle nach gesetzlichen Vorschriften ermittelt wird. Die Höhe der Beurkundungsgebühren eines Notars richtet sich bei einem Kaufvertrag nach dem Kaufpreis, bei der Eintragung von Grundpfandrechten nach dem Sicherungswert.

Nutzfläche

Die Nutzfläche umfaßt die Fläche aller Räume eines Hauses oder einer Wohnung, die nicht unmittelbar zum Wohnen genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Garagen, Hobbyräume, nicht ausgebaute Dachböden und sonstige Kellerräume. Das Gegenstück bildet die Wohnfläche. Pacht Durch den Pachtvertrag wird der Verpächter verpflichtet, dem Pächter den Gebrauch des verpachteten Gegenstandes und den Genuß der Früchte, soweit sie nach den Regeln einer ordnungsmäßigen Wirtschaft als Ertrag anzusehen sind, während der Pachtzeit zu gewähren. Der Pächter ist verpflichtet, dem Verpächter hierfür einen Pachtzins zu zahlen.

Rang

Bei mehreren Rechten, mit denen ein Grundstück belastet ist, bestimmt sich, wenn sie in derselben Abteilung des Grundbuchs eingetragen sind, ihr Rang nach der Reihenfolge der Eintragungen. Sind die Rechte in verschiedenen Abteilungen eingetragen, so hat das unter Angabe eines früheren Tages eingetragene Recht den Vorrang; Rechte, die unter Angabe desselben Tages eingetragen sind, haben gleichen Rang. Eine abweichende Bestimmung des Rangverhältnisses bedarf der Eintragung in das Grundbuch. Rangänderung im Grundbuch Eine bestehende Rangfolge kann nachträglich geändert werden. Dies bedarf einer Einigung zwischen den Berechtigten, der Zustimmung des Grundstückseigentümers und der Eintragung in das Grundbuch.

Rangrücktritt

Durch notariell beglaubigte Erklärung kann ein Grundpfandrechtsgläubiger seine bisherige Rangstelle zugunsten eines anderen, bisher nachrangigen Gläubigers freiwillig verändern. Ein Rangrücktritt ist beispielsweise erforderlich, wenn ein Wohnrecht (wertmindernd) im Grundbuch eingetragen ist und somit den Beleihungswertvorschriften der Bank entgegensteht.

Rangstelle/Rangverhältnis

Alle Grundstücksrechte, die im Grundbuch eingetragen sind, stehen in einem Rangverhältnis zueinander. Die Gläubiger werden bei der Verwertung des Objektes z.B. in der Zwangsversteigerung nach der Rangstelle im Grundbuch befriedigt. Ein nachrangiges Recht kommt erst dann zum Zuge, wenn das vorgehende voll befriedigt ist. Sind im Grundbuch innerhalb der gleichen Abteilung mehrere Rechte eingetragen, so bestimmt sich die Rangstelle nach der Reihenfolge der Eintragungen. Sind Rechte in verschiedenen Abteilungen eingetragen, richtet sich das Rangverhältnis nach dem Tag der Eintragung. Sind Rechte am gleichen Tag ins Grundbuch eingetragen, sind diese Rechte ranggleich.

Dekra Sachverständiger für Immobilienbewertung

 Immobilien Weber 
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